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29.01.2026

Solaranlage im Winter: So nutzen Sie Sonnenenergie auch in der kalten Jahreszeit

Viele Hausbesitzer:innen in Tirol fragen sich, ob sich eine Solaranlage überhaupt lohnt, wenn der Winter lange und sonnenarme Tage mit sich bringt. Die gute Nachricht: Auch im Winter kann eine Photovoltaik- oder Solarthermieanlage wertvolle Energie liefern – vorausgesetzt, sie ist richtig geplant und installiert. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Solaranlagen in der kalten Jahreszeit funktionieren, welche Rolle Schnee, Dachneigung und Technik spielen und wie Sie auch im Winter effizient Sonnenenergie nutzen.

Solaranlagen sind keine Sommertechnik

Der Irrglaube, dass Solaranlagen nur bei hohen Temperaturen und voller Sonne arbeiten, hält sich hartnäckig. Tatsächlich funktioniert eine Photovoltaikanlage auf Basis von Licht – nicht Wärme. Gerade bei klarem Winterhimmel kann sie auch bei Minusgraden sehr effizient arbeiten. Solarthermieanlagen, die zur Warmwasserbereitung oder Heizungsunterstützung eingesetzt werden, liefern im Winter zwar weniger Ertrag, tragen aber dennoch zur Energieeinsparung bei.

Leistungseinbußen im Winter – und wie man ihnen begegnet

Im Winter ist die Tageslichtdauer kürzer, und der Einstrahlwinkel der Sonne flacher – das bedeutet weniger direkte Sonneneinstrahlung. Hinzu kommen mögliche Verschattungen durch umliegende Gebäude oder Schnee. Dennoch: Moderne Photovoltaikanlagen können auch bei diffusem Licht (z. B. durch Bewölkung) Strom erzeugen.

Einige Maßnahmen, die die Wintereffizienz verbessern:

  • Optimale Dachneigung: Ein steileres Dach (35–45 °) lässt Schnee leichter abrutschen.
  • Verschattungsfreie Fläche: Planung unter Berücksichtigung von Bäumen und Nachbargebäuden.
  • Antireflexbeschichtete Module: Diese fangen auch diffuses Licht gut ein.
  • Monitoring und Reinigung: Bei anhaltender Schneedecke kann eine manuelle Räumung sinnvoll sein – insbesondere bei Anlagen mit flacher Neigung.

Solaranlagen im Winter richtig planen

Wer in Tirol eine Solaranlage installiert, sollte schon bei der Planung den Winter mitdenken. Ein erfahrener Fachbetrieb wie Pfausler Installationen berücksichtigt Faktoren wie Neigungswinkel, Ausrichtung und regionale Schneelastzonen. Insbesondere bei Flachdächern kann eine Aufständerung der Module sinnvoll sein, um die Einstrahlung zu optimieren und Schneeansammlungen zu vermeiden.

Kombination mit anderen Systemen

Solaranlagen arbeiten im Winter besonders effektiv, wenn sie mit einem weiteren Energiesystem kombiniert werden:

  • Photovoltaik + Wärmepumpe: Der tagsüber erzeugte Strom kann direkt zum Betrieb der Heizung genutzt werden.
  • Solarthermie + Pufferspeicher: Überschüssige Wärme wird zwischengespeichert und bei Bedarf verwendet.
  • Hybridlösungen: Kombinationen aus PV und Solarthermie nutzen Dachflächen besonders effizient.

Förderung und Speicherlösungen

Auch im Winter kann eine Solaranlage wirtschaftlich sein – dank attraktiver Förderungen und moderner Speichertechnik. Batteriespeicher erhöhen den Eigenverbrauch und machen unabhängiger vom Netz. Förderstellen von Bund und Land Tirol unterstützen sowohl die Anschaffung von PV-Anlagen als auch von Speichersystemen – auch im Rahmen von Sanierungen oder Neubauten.

Die 5 wichtigsten Fragen zur Solaranlage im Winter

Liefert eine Solaranlage auch bei Schnee Strom?

Ja – sofern die Module nicht komplett zugeschneit sind. Licht dringt auch durch dünne Schneeschichten. Bei dicker Schneedecke kann eine Räumung sinnvoll sein.

Wie viel Energie erzeugt eine PV-Anlage im Winter?

Je nach Lage und Wetter etwa 10–30 % des Sommerertrags. Das reicht oft aus, um Grundlasten wie Licht oder Umwälzpumpen zu decken.

Lohnt sich eine Solaranlage trotz kurzer Tage im Winter?

Ja, denn der Großteil der Energie kommt zwar im Sommer, aber auch der Winterertrag trägt zur Bilanz bei – besonders bei guter Planung und einem passenden Speicherkonzept.

Schadet Kälte der Solaranlage?

Nein – im Gegenteil: Photovoltaikmodule arbeiten bei Kälte besonders effizient, da sich der Wirkungsgrad bei niedrigeren Temperaturen erhöht.

Wie kann ich den Winterertrag steigern?

Durch optimale Dachausrichtung, Reinigung bei Schnee, hochwertige Module und die Kombination mit Batteriespeichern oder Wärmepumpen.

Experten-Fazit

Solaranlagen sind auch im Winter in Tirol eine sinnvolle Investition. Photovoltaik liefert zuverlässig Strom, und Solarthermie kann bei der Warmwasserbereitung unterstützen. Entscheidend sind eine durchdachte Planung, qualitativ hochwertige Technik und die Kombination mit ergänzenden Systemen. Wer auf erneuerbare Energie setzt, profitiert das ganze Jahr – auch bei Schnee und Minusgraden.

Ihr Partner für Solartechnik im Tiroler Oberland

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